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Alarmanlagen

Alarmanlagen gibt es viele - Wir führen die besten : ABUS SECVEST2WAY und ABUS PRIVEST. Wir wissen worauf es bei Planung und Betrieb Ihrer Alarmanlage ankommt!

Schauen Sie bei uns vorbei: wir beraten Sie gerne!

   

Ihr AlarmProfi
Wolfsteiner
 
 

Fluchwegsicherung und Brandschutz

 

Fluchtwege müssen gefährdeten Personen, z.B. bei Bränden, die Flucht ermöglichen. Türen in solchen Wegen müssen daher in Fluchtrichtung problemlos zu öffnen sein (z.B. durch Panikschlösser). Die Sicherheit der Menschen steht hier zu Recht im Vordergrund.
Leider werden aber Fluchtmöglichkeiten oft mißbraucht. Teils kriminell ("billig einkaufen"), teils aus Faul- oder Dummheit. Was in der Folge dazu führt, daß solche Türen doch wieder in einer Form versperrt werden, daß im echten Gefahrenfall die Tür nicht geöffnet werden kann. Leider haben deshalb schon viele Menschen ihr Leben verloren!
Dabei gibt es doch eine - in jeder Hinsicht - sichere Lösung: Fluchtwegsicherungen aus dem effeff. Allein schon durch die Form, aber auch durch die damit verbundene Überwachung, wird der potentielle Missetäter vor Mißbrauch abgeschreckt. Zugleich ist dennoch für den wirklich Gefährdeten die Flucht kein Problem.

 

 
Europanormen für Flucht- und Rettungswege
EN 179 und 1125

Bei Türen in Flucht- und Rettungswegen wurde früher nicht zwischen Notausgangs- und Paniktüren unterschieden. Zulässig waren alle Antipanikbeschläge mit Vierkant 9 und zum Türblatt zeigendem Drückerende - wobei die Beschlagstypen leicht zu öffnen sein mussten.
 
 
 
Seit dem 01.04.2003 gelten für Flucht- und Rettungswege die neuen Europanormen DIN EN 179 und 1125. Diese Normen sind seit dem 27.02.2004 auch im Österreichischen Baurecht verankert - somit geltendes  Recht und  zu beachten und umzusetzen.
Fluchttürsysteme für Europa:
Zukünftig gelten in ganze Europa neue, einheitliche Normen für die Aussattung von Fluchttüren. Eine wesentliche Neuerung: Schloss, Beschlag und Montagezubehör werden gemeinsam geprüft und dürfen künftig nur noch als geprüfte Einheit verkauft und eingesetzt werden. Ab dem 01.04.2003 sind alle neuen Produkte entsprechend zuzulassen und zu kennzeichnen. Hier wird neben der Kennzeichnung der entsprechenden Norm auch das CE-Kennzeichen abgebildet sein, welches den Wahrenverkehr innerhalb der EU erleichtern soll.
Zudem wurden die neuen Normen bereits in der Bauregelliste veröffentlicht und müssen bei öffentlich finanzierten Objekten bereits beachtet werden. Aber auch bei Objekten mit anderer Nutzung werden diese Vorschriften bei der Projektierung und abschließenden Durchführung Beachtung finden. Zukünftig spielt der Schutz des Menschen, der sich in Gebäuden aufhält, nicht nur im Brandfall sondern auch in alltäglich möglichen Paniksituationen eine wichtige Rolle.
Zwei Arten von Fluchttüren - zwei EU Normen:
Fluchttürsysteme im Sinne der neuen Normen unterteilen sich in Notausgangs- und Panikverschlüsse. Das heißt, die Verschlüsse von Notausgangs- und Paniktüren müssen auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sein. Der Unterschied zwischen beiden ergibt sich aus dem jeweiligen Anwendungsgebiet:
Notausgänge nach DIN EN 179 sind bestimmt für Gebäude, die keinem öffentlichen Publikumsverkehr unterliegen und deren Besucher die Funktion der Fluchttüren kennen. Dies können unter anderem auch Nebenausgänge sein, die nur von autorisierten Personen genutzt werden. Als Beschlagelemente sind Drücker oder Stoßplatten vorgeschrieben.
Die Beschlaggarnituren können als Drücker- oder Wechselgarnituren ausgeführt werden. Die Verschraubung ist durchgehend auszuführen, wobei das Montagezubehör ebenfalls Bestandteil der Prüf- und Verpackungseinheit ist.
  Paniktüren nach DIN EN 1125 hingegen kommen in öffentlichen Gebäuden zum Einsatz, bei denen die Besucher die Funktion der Fluchttüren nicht kennen und diese im Notfall auch ohne Einweisung betätigen können müssen. Hiervon sind zum Beispiel Krankenhäuser, Schulen, öffentliche Verwaltungen, Flughäfen und Einkaufszentren betroffen. Hier sind Stangengriffe oder Druckstangen die über die Türbreite gehen zwingend als Beschlagelemente vorgeschrieben. Diese sind auf der Fluchtseite der Tür anzubringen. Auf der Außenseite sind entsprechende Drücker-, Knopf- oder Blindschilder anzubringen. Eine durchgehende Verschraubung sorgt für zusätzliche Sicherheit. Die Außenbeschläge und das Montagezubehör sind ebenfalls Bestandteil der Prüf- und Verpackungseinheit. Bei 2-flügeligen Türelementen ist bei Verwendung eines Treibriegelschlosses am Gangflügel ebenfalls ein Stangengriff einzusetzen.

Anforderungen an Türsysteme:
  • Fluchttüren müssen mit einer Handbetätigung den Fluchtweg innerhalb 1 Sekunde ohne Schlüsselbetätigung freigeben (DIN EN 1125 / DIN EN 179)
  • Fluchttüren sollen nach außen öffnen (Verordnungen)
  • Rettungswege dürfen nicht versperrt sein (diverse Verordnungen)
  • Türbeschläge müssen so abgebildet sein, dass Personen nicht mit der Kleidung daran hängen bleiben können (DIN 18273 + diverse Verordungen)
  • das freie Ende des Drückers muss so ausgeführt sein, dass es zur Oberfläche des Türflügels zeigt, um das Risiko von Verletzungen zu vermeiden (EN 179)
Prüfungen:
Notausgänge nach DIN EN 179 werden mit einer maximalen Öffnungskraft von 70 Newton, die senkrecht auf den Drücker wirkt, geprüft. Die Verriegelungselemente der Tür müssen dabei entriegelt werden und die Tür selbstständig öffnen.
  An Paniktüren nach DIN EN 1125 ist der Auslösedruck ebenfalls geregelt: Bei 2 unterschiedlichen Prüfungen wird das Verschlusssystem geprüft. Zum einen wird das Türelement ohne Vorlast getestet. Dabei muss bei einer maximalen Betätigungskraft von 80 Newton die Tür selbstständig öffnen. Bei der 2. Prüfung ist das Türblatt unter einer Vorlast von 1000 Newton ausgesetzt, dabei darf der Auslösedruck 220 Newton nicht überschreiten. Diese Werte gelten auch für zweiflügelige Türelemente, sowie Verschlusssysteme die über zusätzliche Verriegelungselemente wie Treibriegel oder Mehrfachverriegelungen verfügen.

 

Ihr Fluchtweg&FeuerschutzProfi

Wolfsteiner

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ÖIS - Österreichische Interessensgemeinschaft der Sicherheitsfachbetriebe
Schlüsseldienst & Sicherheitstechnik Wolfsteiner, Industriestraße 27, 4710 Grieskirchen
Tel: 07248 / 682 65, Fax: 07248 / 682 65 20, Mobil: 0664 / 401 71 14
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